Jun 07

6. Etappe

Vor der Abfahrt gibt es immer das obligatorische Abschiedsfoto

Vor der Abfahrt gibt es immer das obligatorische Abschiedsfoto

Am Morgen des 6. Tagesabschnitts waren alle 22 Radfahrer noch etwas müde vom Ritt über die Ardennen am Vortag. Die 120 km der ersten rein französischen Etappe von Charleville-Mézières nach Châlon-en-Chanpagne hielt dann gleich zu Beginn noch zwei giftige Anstiege für das Peleton bereit. Nur 5 km blieben zum Einrollen ehe es mit bis zu 15 % über die letzten Ausläufer der Ardennen ging. Allerdings war die Anstrengung auch schon nach 25 km vorbei und von da an rollte das Fahrerfeld, welches wieder von Erich Benecke im Begleitfahrzeug eskortiert wurde, nur noch über kleine Wellen immer in Richtung Süden, dem Tagesziel entgegen. Um 15.30 Uhr erreichten die Radfahrer ihr Hotel gerade noch rechtzeitig, da mit dem ausrollen auf dem Hotelparkplatz der Regen einsetzte.

Der Zustand der Straßen wurde im Vergleich zu den Vortagen auch wieder besser, was sich auch in der Pannenstatistik positiv bemerkbar gemacht hat. Die 6. Etappe war der erste Tagesabschnitt ohne Reifenpanne, nachdem auf dem Weg nach Namur neunmal Schläuche und Mäntel gewechselt werden mussten und auch am Vortag ein Reifen vorzeitig seinen Dienst quittiert hatte. So ganz ohne die Hilfe des Begleitfahrzeuges ging es aber auch heute nicht. So wie bereits am Vortag wurden auch heute die einzelnen Bergwertungen unter den leistungsstarken Radfahrern der Gruppe ausgefahren. Wie hart umkämpft jede Passhöhe dabei ist, zeigte sich am zweiten Anstieg des heutigen Tages, als Matthias Windolf und Manfred Mies sich kurz mit ihren Rädern touchierten. In Folge dessen musste ein komplettes Laufrad am Fahrrad von Manfred gewechselt werden, da in Folge der Karambolage an seinem Hinterrad 2 Speichen gebrochen waren. Es war dem fahrerischen Können der Beiden geschuldet, das keiner zu Fall kam und sich ggf. noch verletzt hätte.

Highlight des Tages war für die Radfahrer mit Sicherheit die Verpflegungsstation des Tages nach der Hälfte der Strecke auf dem Rathausvorplatz in Juniville. Ute Long und Anette Behning hatten vor der Rathaustreppe unser Tourbanner ausgebreitet und einen großen Tisch mit kalten Getränken, Kaffee und Kuchen, Brot und Käse aufgebaut.

 

7 Kommentare

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    • Vera Meincke on Juni 7, 2011 at 6:07 pm
    • Antworten

    Danke für die interessanten Berichte durch die man auch als daheim gebliebene gedanklich die Tour begleiten kann.
    Weiterhin gute Fahrt!
    Vera Meincke

    • Marta Mies on Juni 7, 2011 at 7:06 pm
    • Antworten

    Hallo ihr Rennradverrückten!
    Bin froh, dass nur die Speichen und keine Knochen gebrochen sind, aber so was kann ja nur Manni passieren. Glück im Unglück eben.
    Viel Spaß noch bei den letzten drei Etappen.
    Bis dann
    Marta
    PS: Und Manni schon ein Geschenk besorgt?

  1. Die Tor de Jumelage von Verden nach Saumur ist echt ne coole Sache.
    Danke Udo, dass du mir davon erzählt hast und ich nun dran teilnehmen kann.
    Bis dann
    Manni

    1. Hallo Manni,
      habe ich gerne gemacht, hoffe nur Deine Mitfahrer können mir das verzeihen;-)
      Wünsche Euch allen noch schöne Etappen und gute Beine. Bin immer noch ein bisschen Neidisch.
      Bis dann
      Udo

      1. Hallo Udo,

        neidisch sein ist o.k. aber das nächste mal doch bitte mit Manni neidisch zuhause 😉
        Ne im ernst, außer das Manni uns alle Berprüfungen wegnimmt und für uns nur die Stadtmeisterschaft übrig bleibt, ist er ja ein feiner Kerl.

        Ihr müsst ihn halt nur am nächsten Sonntag wieder aufnehmen – BITTE !!!!

        Gruß aus Sens

        Thomas (Admin)

    • mattisburg on Juni 7, 2011 at 7:47 pm
    • Antworten

    wenn die verbleibenden Radkilometer doch die Minuten bis zu Eurer Rückkehr wären…
    Schön sind die Bilder und die Texte, das finde nicht nur ich, sondern auch viele die nach Euch fragen.
    Gruß an Björn, Pelle vermisst ihn!!!
    Geniesst die französische Küche, die bestimmt weit vor der Domweih- Küche liegt 😉
    sehnsuchtsvoll grüßen die Bewohner der Mattisburg

    • Hilde Füreder on Juni 8, 2011 at 7:56 am
    • Antworten

    Hallo Manfred!

    Liebe Grüße aus Österreich.

    Typisch du, musst immer bei den ersten dabei sein. Man sieht ja, was dabei herauskommt 🙂 Bin froh dass dir und deinen Mitfahrern nichts passiert ist.

    Kannst du nach den langen Etappen noch in deinem Sattel sitzen? Ich hoffe schon.

    Noch viel Spaß bei den letzten Etappen

    wünschen dir und deinen Mitradlern

    die ganze Ösi-Sippe

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