Jun 06

5. Etappe

Viel Energie war notwendig für die 111 km des 5. Tagesabschnittes

Viel Energie war notwendig für die 111 km des 5. Tagesabschnittes

22 Bergkönige haben sich heute auf der 5. Etappe der Tour de Jumelage selbst gekürt. 111 km von belgischem Namur durch die Ardennen ins französische Charleville-Mézières.

Nach den ersten 30 km, die das Feld der Tour de Jumelage geschlossen zum einrollen genutzt hat folgten rund 1.700 Höhenmeter, die sich in zwei schweren bis zu 15 % steilen Bergprüfungen und unzähligen kleinen Steigungen den Radfahrern entgegen stellten. An den Anstiegen und in den Abfahrten bildeten sich dann immer kleine Gruppen, die dann je nach individueller Verfassung jeweils in ihrem Tempo gefahren sind. Aufgrund des anspruchsvollem Profils der Strecke und der Erfahrung der gestrigen Etappe mit neun Reifenpannen bekam Erich im Transporter, den das Autohaus Eggers für die Tour zur Verfügung gestellt hat, die Rolle des Besenwagens zu, um im Falle eines Falles schnelle Hilfe leisten zu können oder erschöpfte Radfahrer aufzunehmen. Keiner der 22 Radler musste diesen Dienst am heutigen Tage in Anspruch nehmen und jeder konnte am Ziel stolz auf das geleistete sein. Das Wetter am heutigen Teilstück bot den Fahrern Sonnenschein am Start um 9.00 Uhr in Namur und Wolkenbruchartigen Regen, der die Radfahrer gerade in einer langen, bis zu 60 km/h schnellen Abfahrt erwischte. Nach einem harten Anstieg war hier volle Konzentration gefragt, um unfallfrei unten anzukommen. Neben der körperlichen Herausforderung des Teilstücks, welches die Tour de Jumelage heute nach insgesamt rund 670 km nach Frankreich führte, bot die Etappe auch viele kurze Begegnungen am Wegesrand. Menschen, die uns an den Zwischenhalten auf unser Vorhaben, nach Saumur zu fahren, angesprochen haben und uns viel Spaß und gute Weiterfahrt gewünscht haben. Eine tolle Abwechslung war heute sicherlich ein kurzer Stopp an einer belgischen Dorfschule, wo wir mit unserem Teamfahrzeug für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben. Den Kindern der Schule werden wir wahrscheinlich mit dem Verteilten von Riegeln unseres Sponsors Mars in gute Erinnerung bleiben.

Au revoir Lars – BienvenueKatja.

Das morgige Teilstück über 120 km nach Chalons-en-Champagne werden wir ohne Lars antreten, der heute Nacht nach Hause fährt und den Staffelstab an seine Frau Katja übergibt, die mit uns den Weg nach Saumur fortsetzen wird.

1 Kommentar

    • Dieter Rippe on Juni 6, 2011 at 7:24 pm
    • Antworten

    Liebe Tourteilnehmer,

    jeden Tag verfolge ich mit großer Spannung Eure Tour und fiebere mit wie es Euch auf der jeweiligen Etappe wohl ergangen ist. Was jeder von Euch bisher geleistet hat, einschl. Teambegleitung, ist einfach sensationell. Ich bin glücklich das ich wenigstens bis Damme eine Etappe mit Euch mitfahren durfte und wünsche Euch allen weiterhin eine unfallfreie Fahrt bis ans Ziel und viele tolle Eindrücke.

    Viele Grüsse
    Dieter

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